Was ist Tantra? Woher kommt die Tantramassage?

Was ist Tantra? Woher kommt die Tantramassage?

Tantra und Tantramassage Köln

Tantra ist eine Lebensphilosophie, die sehr viel Respekt für alles Lebendige beinhaltet; dabei wird unter anderem auch die sexuelle Natur des Menschen respektiert.

Tantra in Köln

Tantra, eine Lebensphilosophie

Unsere AnandaWave® - Tantramassagen basieren auf einem durch die tantrische Philosophie geprägten spirituellen Weltbild. Gleichzeitig verbinden wir diese Haltung mit verschiedensten Techniken aus dem Taoismus. Neben diesen stellen wir auch weitere spirituelle Strömungen gleichbedeutend nebeneinander. Hierzu gehören der chinesische Taoismus, die indische Yogakultur, die indianisch / schamanische und auch die keltische Tradition. All diese Strömungen stehen für mich nicht im geringsten Widerspruch zum Tantrischen, sondern ergänzen sich auf eine sinnvolle und harmonische Weise. Für uns und im Sinne unserer Arbeit ist Tantra die Verbindung von Spiritualität und Sinnlichkeit bzw. Sexualität.

Tantra ist eine Lebensphilosophie, die sehr viel Respekt für alles Lebendige beinhaltet; dabei wird unter anderem auch die sexuelle Natur des Menschen respektiert. Der Körper ist der Tempel unserer Seele, und die sexuelle Energie ist die stärkste und ursprünglichste Quelle für Lebensfreude und Kraft, die wir haben. Wir befassen uns mit der sexuellen Energie als einem von vielen Aspekten des Menschseins. Unserer Arbeit liegt das Verständnis der Einheit von Körper, Gefühlen, Geist und Seele zugrunde. Das Abspalten der sinnlichen Lust als etwas, das irgendwie peinlich, schmutzig und schlecht ist, soll überwunden werden. Männer und Frauen werden hier in einem sehr liebevollen Rahmen auf eine sinnliche Reise durch ihren Körper geschickt und bekommen einen neuen Zugang zu ihrer Lebenslust und Selbstliebe. Im Rahmen einer Tantra-Massage wird diese sinnliche Energie geweckt, gebündelt und im ganzen Körper verteilt.

Der Tantrismus ist eine große philosophische Bewegung, die der sexuellen Energie des Menschen eine zentrale Bedeutung zuschreibt. So wurden im Tantra verschiedene Meditationstechniken entwickelt, die es dem Menschen ermöglichen sollen, seine sexuelle Kraft für einen inneren Transformationsprozess zu nutzen. Der Tantrismus ist keine Religion mit bestimmten dogmatischen Vorstellungen, sondern eine gelebte Philosophie, die alle Bereiche des Lebens bis auf ihre Wurzeln bejaht, durchlebt und transformiert. Tantra ist zugleich eine Rebellion gegen alle einengenden gesellschaftlichen Strukturen mit fesselnden und moralischen Verblendungen. Tiefes Anliegen des Tantra ist es, all diese Fesseln zu sprengen und den Menschen als Individuum in Einklang mit dem großen Ganzen zu befreien, sodass die Liebe und die Kraft des Kosmos, die universale Einheit, durch uns Menschen hindurch leuchten und strahlen kann.

Das Wort Tantra ist ein Sanskritwort und leitet sich von der Wurzel tan ab, was soviel bedeutet wie, ausdehnen, Fäden, oder Gewebe. Gemeint ist damit ein großes kosmisches Gewebe, mit dem wir alle verbunden sind. Tantra vereinigt Gegensätze und verabschiedet sich von Werten wie Gut und Böse. Alles hat zwei Seiten und wir brauchen diese beiden Seiten, um jeweils die eine bzw. die andere wahrnehmen zu können. So ist man im Leben mit Situationen und Gefühlen konfrontiert, die einem angenehm bzw. unangenehm sind. Tantra sagt ganz klar, dass jede Seite in uns gefühlt werden möchte und alles vollkommen angenommen und durchlebt werden muss, damit die Essenz und Botschaft verstanden und transformiert werden kann.

Der genaue Ursprung des Tantra ist schwer nachvollziehbar, geht aber wohl auf die Upanishaden zurück, welche vor mehr als tausend Jahren vor Christi geschrieben wurden. Diese Aufzeichnungen strahlten auch auf buddhistische Länder wie Tibet und Japan aus. Außerdem wurden ihre Geheimnisse schon in frühen magischen Schriften der alten Ägypter, der Hebräer, Griechen und Araber angedeutet oder erwähnt. Die Essenz des Tantra findet sich in mystischen Abhandlungen, - allgemein als Tantras bekannt. Sie stehen in der hinduistischen Tradition, in der die heilige Schrift in Gestalt von Veden überliefert wird. Die Tantras sehen sich selbst als den fünften Veda.

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